Auf Pepes Spuren

Seit längerem folge ich Pepe bzw. der gelungenen Homepage http://hunde-reisefuehrer.de/. Dort werden äußerst charmant Ausflüge und Touren mit Hund vorgestellt.
Heute haben wir uns dazu entschieden, eine der Touren zu testen. Allerdings nur eine recht kleine, denn es ist unser fauler Sonntag.

Also ging es an die Aggertalsperre, bei trockenem, aber kaltem Wetter.
Die Beschreibung der Runde findet Ihr hier http://hunde-reisefuehrer.de/wandern-mit-hund/oberbergischer-kreis/inselrundweg-aggertalsperre/.

Der Inselrundweg ist ca. 4 km lang und wir sind ihn in einer knappen Stunde gelaufen. Die Strecke ist flach und nicht anspruchsvoll, also auch bestens für Lis geeignet! Die Aussicht auf die Talsperre ist wirklich schön, ein Freilauf der Hunde war ohne Probleme möglich, es waren trotz des guten Wetters nicht viele Leute dort unterwegs.

Es ist nicht so, als hätten wir in der direkten Umgebung bei uns zu Hause keine ähnlich langen Runden, die man schön laufen könnte, aber manchmal wollen wir einfach etwas anderes sehen. Außerdem nutze ich solche neuen Strecken auch dazu, zu beobachten, wie Charlies Orientierung ist und wie sich sein Sehvermögen entwickelt hat.
Als er bei uns einzog, hat er (ganz Border Collie-typisch) sich auf den Runden immer Aussichtspunkte gesucht, also erhöhte Stellen, von denen aus er einen guten Überblick hat. Dieses Verhalten schwindet immer mehr. Er nimmt seine Umgebung natürlich noch wahr, aber er sucht nicht mehr nach solchen Aussichtspunkten. Seine Wahrnehmung hat sich auf die anderen Sinne verlagert, wenn man ihn beobachtet, stellt man schnell fest, dass der Geruchssinn für ihn wichtiger geworden ist. Heute hält er viel öfter als früher die Nase in den Wind, hält inne und wittert regelrecht. Seine Nasenflügel beben dabei leicht, er erinnert mich dann mehr an den Münsterländer von Freunden als an einen Collie.
So stand er auch heute auf dem Wanderweg, der leicht erhöht zur Talsperre ist und hat regelrecht das Wasser gewittert. Spannend zu beobachten! Und ich bin wirklich erleichtert, wenn ich sehe, wie er sich umstellt. Er ersetzt das schwindende Augenlicht durch andere Sinne, so kommt es mir jedenfalls vor.

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Die Runde um die Insel war wirklich schön und entsprach exakt der Beschreibung, wir werden sicherlich weitere Strecken aus Pepes Empfehlungen testen!

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2 Gedanken zu “Auf Pepes Spuren

  1. Breit genug ist es überall. Stellenweise war es allerdings etwas matschig und ich könnte mir vorstellen, dass man da ohne Hilfe nicht durchkommt. Oder man wartet auf gefrorenen Boden jetzt im Winter, dann besteht keinerlei Gefahr. Einen Ausflug ist es allemal wert! Und falls Du Fragen zu Wegen im Kölner Raum hast, einige kenne ich, andere kann ich gerne vorab mit Foto-Beweisen erkunden. Bin ja eh ständig unterwegs! 😉

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