Blogger-Domino: Warum tue ich das eigentlich?

hundeblogger-domino-logo-1-1038x519

Wow. Wir sind sehr nett dazu eingeladen worden, an einem Blogger-Domino teilzunehmen. Für einen Frischling wie mich eine Ehre. Aber eine, die viele Fragen aufwirft. Was ist das? Warum bin ich befähigt, daran teil zu nehmen? Leiste ich einen Beitrag, der Sinn macht? Unterhält? Und dann schlägt der Trotzkopf durch. Natürlich verstehe ich diese Regeln, wenn ich sie 2 bis 10 Mal lese. (Hoffe ich.) Und ansonsten mache ich mir ja auch keine Gedanken darüber, ob es jemanden wirklich interessiert, was ich so schreibe. Ich schreibe einfach. Für mich. 

Also schreibe ich nun auch einfach aus dem Bauch heraus. Eingeladen wurde ich von Stephie mit Luna und Enki. Stephie schreibt aus meiner Sicht sehr ansprechend, hat ein schönes Feingefühl auch für schwierige Themen und vor Allem: Humor! Lesen lohnt sich hier: The Pell-Mell Pack.

domino-dreipunktecharlie

Unabhängig davon sollte man ihr unbedingt bei Facebook und instagram folgen, die Fotos von Enki sind der Renner. Enki scheint mir ein verlorener Bruder von Charlie zu sein, er steckt voller liebenswertem Charme und die Fotos von ihm hinterlassen bei mir immer ein Lächeln.

Ich wurde also gestern eingeladen. Das baut Druck auf. Ich „muss“ einen Beitrag liefern. Den mindestens Stephie lesen wird, so denke ich. Dabei schreibe ich sonst nie für jemanden. Ich sitze nicht am PC oder Handy und habe jemanden vor Augen. Ich schreibe einfach meine Gedanken auf. Erlebnisse mit Charlie und Lis. Manchmal denke ich beim Schreiben an Roe Rainrunner, weil ich ihren Humor und ihre Selbstironie inspirierend finde. Das bewahrt mich davor, zu rührselig zu werden. (Danke an dieser Stelle!)

Stellt sich also, zumindest mir, die grundsätzliche Frage, warum ich überhaupt schreibe und was ich damit bezwecke. Ich habe einen Job, von dem ich lebe. Habe zwei Hunde und einen Freundeskreis. Aber ich habe manchmal keinen Kanal für meine haltlosen Gedanken. Möchte ich wirklich schon wieder alle damit nerven, dass Charlie blind wird? Das mich das manchmal traurig macht? Sicher, gute Freunde stecken das weg. Aber ich komme mir trotzdem nervtötend dabei vor. Also müssen die Gedanken anderweitig raus. Ins Internet. Da kann es lesen, wen es interessiert, es kann unter Umständen zu einem Austausch kommen, muss aber nicht. Und niemand kann sich belästigt fühlen, denn das Lesen meiner Beiträge erzwinge ich ja nicht mit der Waffe.

Außerdem hat mich diese „Blog-Sache“ bereichert. Wenn man selber blogt, liest man irgendwann auch, was die anderen schreiben. Folgt einem Follower, landet auf der nächsten Seite. Und stellt fest: Da draußen gibt es wunderbare Blogs. Zum Thema Hund, zu jedem Thema. Dahinter stecken, so bin ich mir sicher, sehr häufig noch viel wunderbarere Menschen. Menschen, die mich mit Ihren Beiträgen ansprechen, nachdenklich machen, zum Lachen bringen, manchmal auch traurig machen. Die mich bewegen.

Aus diesem Grund möchte ich zwei weitere Blogs einladen, die mich auf ihre Art und Weise bewegt haben. (Gut, ich muss auch. Die Spielregeln wollen das so. Aber ich tue es von Herzen gerne.)

Beginnen wir mit Herr Sonntag von Lakritz und Schokolade. Frau Lakritze schreibt liebevoll, warm und herzlich. Ich verschlinge jeden Ihrer Artikel, bewundere ihre Einstellung zum Leben und mag die Liebe für Herrn Sonntag, die aus ihren Sätzen förmlich heraus springt. Frau Lakritze, ich würde mich sehr freuen, wenn Du meiner Einladung folgst.

HerrSonntag

Nicht minder berührend finde ich Neele und Wilma vom Hundeblog Fiffibene. Herzlich, mit Humor und einer wundervollen Einstellung schreibt Neele mir machmal aus der Seele. Lesenswert! Liebe Neele, liebe Wilma, es wäre mir eine Freude, wenn Ihr teilnehmt.

Fiffibene

Vielleicht nehmt Ihr Euch die Zeit und lest mal diese Blogs. Sie sind natürlich nur eine Auswahl aus vielen tollen Blogs, die ich kenne. Aber sie liegen mir irgendwie am Herzen und wenn man aufmerksam liest, versteht man vielleicht, warum. Hundehalter mit Leib und Seele, tolle Teams und eine „nette Schreibe“ sind nur die offensichtlichen Gründe. Und warum sollte ich hier noch mehr über mich schreiben, wenn man viel mehr über mich erfährt, wenn man versteht, warum Enki mich zum Lachen bringt, Lakritz und Schokolade mir Mut machen und ich mich Wilmas Charme einfach nicht entziehen kann!

Und nun zur Antwort auf die Frage in der Headline: Ich schreibe, weil ich mir wünsche, vielleicht auch mal jemanden mit meinen Worte zu berühren. Zum Lachen zu bringen. Zum Lächeln. Zu einem schiefen Grinsen. (Falls das nicht so ist, bitte ich um Nachsicht. Wie erwähnt, ich bin ein Frischling. 😉 )

Und natürlich kommen nun die Spielregeln des Dominos:

  1. Erstelle einen Blogbeitrag und füge den Dominostein ein, mit welchem Du eingeladen wurdest und verlinke den einladenden Hundeblog.
  2. Wähle zwei Hundeblogs aus, die Du gerne liest und erstelle für sie jeweils einen Dominostein (links Dein(e) Hund(e), rechts der/die des anderen Blogs). (ACHTUNG: Hier habe ich versagt. Ich habe es genau umgekehrt gemacht und bin zu faul, es zu korrigieren.)
  3. Füge die Dominosteine ein und nenne jeweils 3 Gründe, warum Du diese Blogs gerne liest und verlinke sie über die entsprechenden Dominosteine.
  4. Kopiere die Spielanleitung in den Beitrag.
  5. Benachrichtige die ausgewählten Hundeblogs und lade sie ein das Dominospiel fortzuführen.
  6. Nutze gerne den Hashtag #HundebloggerDomino beim Teilen des Beitrags auf Deinen Social-Media-Kanälen.
  7. Habe viel Spaß!

Ich danke an dieser Stelle Julia von midoggy.de für die tolle Idee und natürlich nochmals Stephie für die Einladung!

P.S.: Stephie, ich habe versucht, Enki zu Liebe ein Foto mit Ball und Knochen zu machen. Leider hatte ich nur einen Gummiknochen…

Advertisements

7 Gedanken zu “Blogger-Domino: Warum tue ich das eigentlich?

  1. Liebe Sandra, vielen Dank für diesen wundervollen Artikel. Ich mag deine Art zu schreiben sehr gern und nein, mir hält niemand eine Waffe an den Kopf. Ich lese absolut freiwillig und mit wachsender Freude! Ich finde solche Perlen wie deinen Blog klasse, weil sie zwischen den Blogs 20jähriger Mädels mit perfekten Rassehunden in den neusten Halsband-Leine-Sets durch Authentizität herausstechen wie ein Bernstein zwischen Sandkörnern an der Ostseeküste.
    Da Enki ja etwas schlichter gestrickt ist, möchte ich auf seinen eigenen Artikel von Dir hier noch mal verweisen: https://www.instagram.com/p/BJVh4ogANGz/
    Danke auch für zwei Blogs, die ich noch nicht kannte. Lesefutter freut mich immer.
    Herzliche Grüße
    Stephie und der Enkman

    Gefällt 2 Personen

    • Stephie, ich bin sprachlos und wahnsinnig gerührt. Weiß nicht, ob ich heulen soll, weil Deine Worte so schön sind oder ob ich “Ich bin ein Bernstein“ singend durchs Wohnzimmer hüpfen soll.
      Drück den Enkman ganz feste von mir und fühl Dich auch mal herzlich umarmt.
      Sandra mit Lis und Charlie

      Gefällt 1 Person

  2. Pingback: Sonntagslektüre 21.08.16 | The Pell-Mell Pack

  3. Huhu, mir geht es ähnlich wie Stephie. Ich mag deine Art des Schreibens, welche mich damals beim Auffinden deines Blogs so fesselte, dass ich gleich alle Beiträge durchgelesen habe. Dabei habe ich nicht mal einen Hund (der an meinen Hosen klebende Milo vom Vorderhaus zählt nicht!).
    Ich finde es spannend und interessant, wie du mit deinen beiden Hunden umgehst und mag die Geschichten eurer Horde. Und ich finde es immer wieder schön, wie du dich für die beiden einsetzt und eben nicht ignorierst, dass Charlie eine Sehschwäche hat oder Lis nicht mehr so gut hörst, sondern auf sie eingehst.
    Natürlich schreibst du auch besorgte oder frustrierte Artikel. Das ist doch normal, macht es authentisch und menschlich. Ich finde es ist sogar sympathischer, als wenn du völlig sorglos wärst!
    Ich lese alle deine Artikel sehr gerne 🙂

    Übrigens wollte ich dich schon seit einer Weile mal auf Donna und die blinden Simulanten aufmerksam machen. Kennst du diesen Blog schon? Donna ist kein blinder Hund, sondern ein Blindenhund. Passend dazu heißt der Blog „Seh-Hund“: https://sehhund.wordpress.com/ Ihr Herrchen und Frauchen leiden an einer Krankheit namens Retinitis Pigmentosa, bei der man ebenfalls immer weiter schlechter sieht und die im Endstadium zu Erblindung führen kann. Ich zitiere aus einer Internetquelle zu PRA: „Es gibt beim Menschen ein nahezu identisches Krankheitsbild mit ähnlichem Verlauf, die „Retinitis pigmentosa“, die evtl. einigen Lesern ein Begriff sein dürfte.“
    Vielleicht stöberst du mal links im Menü, dort sind einige Erklärungen, wie es sich anfühlt, wenn man die Diagnose erhält, wie man damit umgeht und wie es sich anfühlt, „nicht sehen“ zu können, aber auch nicht „blind“ zu sein.
    Vielleicht geht es Charlie ja gerade ähnlich? 🙂

    Gefällt 1 Person

  4. Pingback: Sonntagslektüre 21.08.16 ⋆ The Pell-Mell Pack | Hunde Blog

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s