Blogparade: Leben mit schwierigem Hund

Eine Blogparade zum Thema „Leben mit schwierigem Hund“, da habe ich direkt an die ersten Jahre mit Lis denken müssen. Verunsichert, verängstigt, Abwehr-aggressiv, unzugänglich, Kontakt-scheu, die Liste ihrer negativen Eigenschaften, die sie mitbrachte, ist lang. Und trotzdem halte ich sie heute, nach 12 Jahren bei mir, für einen wundervollen Hund, den ich nicht missen möchte. Lis aufzunehmen bedeutete harte Arbeit, viel Training, Rücksicht, Ausdauer, Geduld und Kraft. Auch heute gibt es Situationen, in denen ich ihr „Paket aus Rumänien“ wieder erkenne, aber sie hat sich in vielen Dingen gewandelt und die Liste ihrer positiven Eigenschaften ist heute ebenso lang.

Also danken wir Hundekind Abby für den Anstoß, darüber zu schreiben und reihen uns gerne in die Parade ein. 

Lis Hintergrund

Lis kommt aus Rumänien, dort hat sie auf der Straße überlebt, bis sie in einer Tötungsstation landete. Von dort aus kam sie über die Zusammenarbeit mehrerer Tierschutzorganisationen nach Deutschland auf eine Pflegestelle. Ich suchte zu der Zeit aktiv einen Hund und wurde im lokalen Tierschutz nicht fündig bzw. bekam dort noch nicht mal Hunde zu sehen. Ein Tierheim im Bergischen Land lehnte mich zum Beispiel ab, weil ich eine Hündin wollte und fand, eine vorherige Festlegung auf das Geschlecht sei ein Ausschlusskriterium für meine Eignung. Also suchte ich online und stolperte, wie ich dachte, über einen Schäferhund-Mix. Nur der Hund auf dem Bild, kein Gegenstand zum Größenvergleich. Ich bewarb mich und durfte Lis besuchen. Ich erschrak anfangs, ich hatte einen größeren Hund erwartet und keine Kampfhandtasche! Die Pflegestelle war ein sehr nettes, ruhiges Paar, das in der Zeit, die Lis bei ihnen war, schon eine Beziehung zu ihr aufgebaut hatte. Mir gegenüber war sie sehr ablehnend bis aggressiv. Trotzdem erreichte sie mein Herz. Ich hatte keine Idee, wer diesen Hund außer mir nehmen würde. Knurrte und fletschte potentielle Interessenten an, ließ sich nicht anfassen und war total ängstlich. Sollte so ein Hund in eine Familie mit Kindern? Wohl nicht. Da bei mir klar war, dass der Hund mich 24 Stunden begleiten kann, keine Kinder in Aussicht sind und ich Hunde-erfahren genug war, um auch mit einem Problemhund klar zu kommen, entschied ich mich für Lis und bekam sie auch nach einer Vorkontrolle. Ich hatte ja keine Ahnung, auf was ich mich eingelassen hatte…

Die erste Zeit nach dem Einzug

Lis war, gelinde formuliert, eine Katastrophe. Sie hatte Angst vor mir. Angst vor meinem damaligen Freund. Ließ sich nicht anfassen und nicht anleinen. Wir konnten nicht mit ihr raus gehen, kaum mit ihr in einem Zimmer sein. Sie zitterte, zeigte deutliche Abwehrreaktionen und fraß nicht, wenn wir im Raum waren. Zum Glück war unser Garten gesichert, so dass wir sie raus lassen konnten. Wenn sie rein sollte, stellten wir Futter an die Türe und verließen den Raum. Sobald sie wieder im Haus war, liefen wir dann ums Haus herum und schlossen die Türe von außen. Sie liebte ihr Box, darin fühlte sie sich sicher und geborgen, wenn wir daran vorbei gingen, knurrte sie wie der Höllenhund persönlich.

Das waren schlimme Wochen. Ich zweifelte an mir, an der Entscheidung. Dieser Hund sollte mit ins Büro, mein Urlaub war bald zu Ende und ich hatte keine Idee, wie das laufen sollte.  Sie trug immer noch das Halsband, mit dem wir sie übernommen hatten, an das Anlegen des Geschirrs, das ich für sie gekauft hatte, war nicht zu denken. An Abtrocknen war nicht zu denken, wenn sie nass und dreckig aus dem Garten ins Haus kam. Ich hatte ein Erfolgserlebnis, wenn ich an ihr vorbei gehen konnte, ohne das sie anfing zu zittern. Ich wurde Meister der Körpersprache, vermied Blickkontakt, ging nur seitlich an ihr vorbei, konfrontierte sie niemals frontal und versuchte, nicht bedrohlich zu wirken. Sie tat mir so unendlich leid! Sie wollte nicht bei uns sein, nichts mit uns zu tun haben, konnte mit dem Leben bei uns nichts anfangen.  Es entwickelte sich ein sonderbarer Rhythmus für uns: Dreimal am Tag ging sie in den Garten, ließ sich Füttern und ansonsten zog sie sich zurück und wich aus. Ich habe fast geheult vor Freude, als sie anfing, in unserer Anwesenheit zu fressen.

Niemals vergessen werde ich den Samstag vier Wochen nach ihrem Einzug. Ich schlief noch und wurde wach, weil meine Hand kitzelte. Lis berührte mich! Sie stand neben dem Bett und nahm Kontakt zu mir auf. Ich war wie gelähmt, traute mich kaum zu bewegen. Wollte sie nicht erschrecken. Ich streckte die Finger aus und konnte ihr über den Kopf streicheln! Alle Dämme waren gebrochen, ich heulte wie ein Schloßhund! Langsam stand ich auf, sie wich aus und lief los. Ich dachte, dass sie vor mir weg läuft, aber weit gefehlt! Sie lief zu Türe, weil sie raus musste. Also ließ ich sie in den Garten, sie löste sich und kam postwendend zurück. Zu mir, die immer noch an der Türe stand. Ging an mir vorbei in die Küche und forderte Futter.

Ich habe bis heute keine Idee, weshalb der Knoten platzte. Aber er platzte und wir machten dann sehr schnelle Fortschritte miteinander. Sie ließ sich das Geschirr anziehen, von mir anfassen, ich konnte sie ins Auto heben und mit ihr zur Arbeit fahren. Dort saß sie den ganzen Tag in ihrer Box und hasste alle Menschen außer mir. Aber ich hatte keine Wahl, sie acht Stunden alleine zu lassen war für mich keine Alternative. Lis vertraute mir ein Stück weit, allen anderen Menschen nicht. Hunde fand sie auch schrecklich. Sie war (und ist bis heute) sehr territorial, sieht in jedem Hund einen potentiellen Fressfeind und ihr Sozialverhalten besteht fremden Hunden gegenüber darin, sie auf Abstand zu halten. Deutlich.

Kleine Menschen liebt sie, große eher nicht

Männer sind Lis persönliches Feindbild. Große Männer, die im Weg oder im Türrahmen stehen bescheren ihr panische Anfälle. Menschen mit Stock oder Schirm sind eine Bedrohung. Menschen, die sich über sie beugen, ebenso. Fremde werden frühestens nach drei Treffen akzeptiert und vorher konsequent mittels Knurren auf Abstand gehalten. Anfassen? Nicht mit Lis. Jedenfalls nicht vor dem zehnten Date.

Doch sie hat ein weiches Herz: Alte Menschen und kleine Kinder waren nie ein Problem. Dinge, die Hunde verunsichern könne, wie schlechte Motorik, unberechenbare Bewegungen und ähnliches, das irritierte Lis nie bei kleinen Kindern und meiner Oma.

Die Tochter einer lieben Freundin hatte Angst vor Hunden, sie hatte ein schlechtes Erlebnis im Kinderwagen (Buggy) gehabt. Seitdem heulte sie schon los, sobald sie einen Hund sah. Doch Lis schaffte es, sie zu bekehren. Irgendwie kam sie an dieses Kind heran und heute liebt dieses Mädchen Charlie und Lis und geht mit den beiden um, als hätte sie niemals Angst gehabt. Solche Dinge machen mich stolz.

Lis war mit alten Menschen so wundervoll, dass ich mit ihr eine Ausbildung zum Besuchshund machte. Wir besuchten einmal die Woche Demenz-Patienten in einem Altenheim, zuerst in der Gruppe, danach einen einzelnen Bewohner. Lis machte Tricks auf Kommando, animierte die Bewohner zu körperlicher Aktivität und erfreute einfach mit ihrem besonderen Charme. Unser Einzel-Bewohner war bettlägerig und hatte früher Hunde gehabt . Seine Tochter bat uns um Besuche, bei denen wir Lis zu ihm ins Bett legten, mit seinen Versuchen, Lis zu streicheln, wurde seine Motorik angeregt. Das Besondere für mich war, Lis dabei zu erleben. Sie war in ihrem Element. Sie genoss die Menschen in all diesen Momenten. Sie lief wedelnd durch die Gegend, versuchte von sich aus vom Stuhl aufs Bett zu springen und hatte eine Aufgabe. Leider hatte sie dann zwei Kreuzbandrisse und musste operiert werden, was sie motorisch einschränkte, so dass wir die Besuche, auch zeitlich bedingt, irgendwann einstellten. Ersatz fand sie in den Kindern in unserem Freundeskreis, die es mittlerweile in erhöhter Zahl gibt. Ob Tierarzt-Spiele mit Verband um Kopf und Pfoten, Kuscheleinheiten oder ein paar Tricks, für Kontakt mit Kindern ist Lis immer zu haben.

Unser Alltag heute

Es gibt bis heute Momente, in denen ich einfach nur den Kopf schüttele. Ich kann es kaum fassen, was aus diesem verstörten Hund geworden ist. Sie hat Menschen, denen sie vertraut. Bei denen sie sich anschmiegt. Sie genießt das Leben. Sicher, es gibt immer mal wieder Rückfälle, besonders mit Männern. Wenn diese ihren Weg blockieren oder bedrohlich wirken, wird ein Schalter umgelegt. Sie knurrt, fletscht, will ausweichen und falls das nicht möglich ist, angreifen und ihr Leben verteidigen. Sie ist nicht der Hund, der sich freut, auf der Straße angesprochen zu werden. Menschen, die uns im Wald treffen und nach dem Weg fragen, sind eine Bedrohung. Wenn sie sich dann nach unten zu ihr beugen und Dinge wie „Och, was hast Du denn, kleine Maus?“ sagen und versuchen, Lis zu beruhigen, dann wird es ganz schlimm für sie. Dann zittert sie, stellt sich zwischen meine Beine und knurrt. Ich versuche natürlich, solche Situationen zu vermeiden, ganz geht das aber nicht.

Völlig anders ist sie, wenn sie ein „Dach“ über dem Kopf hat. Gehen wir ins Restaurant oder Cafè, sitzt sie unter dem Stuhl und ist glücklich. Dort fühlt sie sich sicher und schläft sogar tief und fest. Haben wir draußen ein Problem, dem sie nicht ausweichen kann, stellt sie sich unter mich, zwischen meine Beine. Das gibt ihr wohl Halt.

Völlig anders ist sie, wenn Charlie oder mir Gefahr droht. Dann vergisst sie alle eigenen Ängste und verteidigt uns mit ihrem Leben. Sie greift an, vertreibt und schützt. Eine Kampfhandtasche eben.

Ich habe noch nie so einen gegensätzlichen Hund wie Lis erlebt: Ängstlich und mutig zugleich, abweisend Fremden gegenüber, zutraulich und liebevoll Bekannten gegenüber. Manchmal hat sie ein Selbstbewusstsein, das einem Berglöwen gleicht, verstört sie etwas, ist sie ein Häufchen Elend. Sie ist total empathisch, wenn es Vertrauten oder mir nicht gut geht, tröstet und bemuttert. Sie bemuttert Charlie, beschützt ihn, erzieht ihn und kuschelt sogar ab und an mit ihm. Kommt ihr ein fremder Hund zu nahe, wird er lautstark auf Abstand geschickt.

Nach über einem Jahrzehnt kenne ich alle ihre Stärken und Schwächen, liebe sie so, wie sie ist. Wir können stolz auf uns sein, wir haben unseren Weg ohne Beiß-Unfälle und Verletze gemacht. Ich hätte sie vom ersten Tag an nicht mehr weg gegeben, weil ich Verantwortung für sie übernommen habe und dazu stehe. Heute möchte ich keine Sekunde mit ihr missen, auch nicht die schlechten Momente. Ich habe durch sie viel gelernt, finde sie wunderbar, auch wenn sie einen griesgrämigen Tag hat. Aus meinem verstörten Häufchen Elend ist ein Seelenhund geworden.

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15 Gedanken zu “Blogparade: Leben mit schwierigem Hund

  1. Na toll. Jetzt hab‘ ich nasse Augen 😉 Das hast du so wunderbar geschrieben, Sandra! Und Lis hat ein so hübsches Gesicht. Danke für diesen Beitrag! ( Du weißt schon, dass du un-be-dingt ein Buch screiben musst, ja?! 😉 Liebe Grüße an euch frei und vor allem vom kleinen Herrn Sonntag an Lis!

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  2. *schnief* Ja, das ist wirklich süß. Und schön, dass du nicht aufgegeben hast.
    Ein „Charakter-Hund“ klingt für mich dennoch cooler als irgendein 08/15-Schnuffi, der alles sofort mitmacht. Immerhin ist die Freude über die Erfolge so auch viel größer 🙂

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  3. Oh meine Liebe,
    einen schöneren ersten Beitrag für meine Blogparade hätte ich mir nicht wünschen können und ich habe Tränen in den Augen.
    Es ist so toll, was aus euch geworden ist!!!

    Ich drücke euch die Daumen auf noch ganz viele gemeinsame Jahre!
    Abby und Dini

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  4. Harte Arbeit und Tränen zahlen sich halt irgendwann aus 😉 Sehr berührend!! Und Du hast meinen absoluten Respekt, dass du durchgehalten hast, das macht auch nicht jeder!
    LIebe Grüße,
    Nicole mit Oskar, Jack & Mira

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    • Und dann werden solche Hunde zu Wanderpokalen. 😔 Ich befürworte weiterhin, Hunde aus dem Tierschutz zu nehmen, das habe ich mit Charlie ja nach Lis auch getan. Aber die meisten Vereine müssten viel mehr aufklären…

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  5. Auch ich ziehe meine Hut vor Dir. Ich würde mir das nicht zutrauen und habe auch etwas andere Vorstellung bei der Anschaffung eines Hundes. Das hört sich ganz schrecklich an, aber ich würde gerne wissen, was mein Hund erlebt hat, ich würde gerne wissen, dass es von gesunden Eltern kommt, ich würde gerne Hilfe bekommen, wenn ich Fragen habe und ich wünsche mir einen Hund, der zu mir passt. Mitleid war schon oft in meinem Leben der falsche Berater und so würde ich mir nicht zutrauen mir einen Hund aus dem ausländischen Tierschutz zu holen.

    Gut, dass es Menschen wie Dich gibt….

    Viele liebe Grüße
    Sabine mit Socke

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  6. Liebe Sandra,
    ich bin beeindruckt von Deinem Durchhaltevermögen und Deinem Engagement mit Lis. Deine Geschichte hat mich berührt und beschämt. Denn ich könnte das sicher nicht.
    Ich danke Dir von Herzen für Deine Bereitwilligkeit, Dich für dieses Tier eingesetzt zu haben.
    Nicht auszudenken, wo Lis heute wäre ohne Dir begegnet zu sein, ohne ihr Vertrauen in Dich und dieses Zusammenwachsen zu einem so wunderbaren Team.

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  7. Ein wundervoller Bericht ❤

    Es ist schön zu lesen, dass Du Dir eben diese kleine Kampfhandtasche bewusst ausgesucht und ihr all die Zeit gegeben hast, die sie brauchte. Ich kann einige Parallelen zu Diego erkennen. Auch wenn es nicht einfach ist, wie Du bereue ich keinen einzigen Moment und es wäre nie infrage gekommen ihn wieder her zu geben. Auch Kayla nicht.

    Wir würden immer wieder adoptieren 🙂 Liebe Grüße

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  8. So eine schöne Geschichte. Ich musste weinen. Man spürt in deinem Text die Liebe zu deinem Hund. Respekt, dass du dich durchgekämpft hast. Wir haben auch einen Problemhund – wenn man das so nennen kann. Solche Menschen wie dich sollte es viel öfter geben. Herzliche Grüße Susi & Rocky

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  9. Vielen herzlichen Dank für diesen Blog Post!!
    Ich selber habe eine ’solche‘ Bulgarin Zuhause. Etwas weniger extrem (sie hat erst mit der Zeit mit knurren oder bellen begonnen), aber was mich vor allem zum Schmunzeln brachte ist der Abschnitt ‚Dach über dem Kopf‘. Das war bei unserer Loona seit dem ersten Besuch auswärts. Es kann 100 Leute herum haben, solang sie einen Tisch oder Stuhl hat und sich darunter verkriechen kann, ist ihr wohl und sie kann sogar ohne Probleme einschlafen.
    Wir haben sie nun seit gut 9 Monaten und arbeiten viiiiel mit klassischer Konditionierung und nun ist sie ab und an schon richtig frech, so wohl fühlt sie sich.
    Bin froh, über euren Blog gestolpert zu sein.
    Liebe Grüsse aus der Schweiz
    Nicole

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  10. Liebe Sandra,
    ich bin nur zufällig und über Umwege auf diesen Post gestoßen und möchte Dir für diese anrührenden Zeilen sehr danken. Ganz wunderbar geschrieben, macht Dein Post, trotz der Schwierigkeiten, auch Mut, einen Tierschutzhund bei sich aufzunehmen.
    Insbesondere Du kannst unglaublich stolz auf Deinen Mut, Deine Ausdauer und Liebe sein.

    Mein erster (leider inzwischen verstorbener Hund) Loki kam aus Ungarn und hat 10 Jahre im Zwinger gesessen ohne Außenreize, ohne Bezugsperson. Er kam als kleiner Autist zu mir und ist auch als solcher über die Regenbrücke gegangen. Dennoch, so denke ich, konnten wir eine innige Verbindung zueinander aufbauen. Sein erstes zaghaftes Schwanzwedeln nach einem Jahr bei mir, hat wahre Freudentränen ausgelöst. Er war mein Herz und meine Seele und hat mich unglaublich viel über mich selbst gelehrt.

    Mein jetziger Hund Anton kommt aus Rumänien, wo er 7 Jahre an der Kette auf einem Hof lebte. Er ist der liebste und lebensfrohste Hund, den man sich denken kann. Er liebt alle Hunde und alle Menschen und niemand glaubt, dass so ein Schätzchen aus dem Auslandstierschutz stammt. Ich habe ihn vor erst unglaublichen drei Monaten vom Transport aus Rumänien abgeholt, wo er mir mit einem Riesensatz aus der Box direkt in die Arme und in mein Herz gesprungen ist.

    Im Grunde bekommt man immer ein Überraschungspaket, selbst wenn man beim Züchter nach einem Hund sucht und eigentlich kann selbst der verantwortungsbewussteste Vermittler nicht sagen, wie ein Hund sich in einem echten Heim entwickeln wird. Und am Ende findet wohl (fast) immer der richtige Mensch mit dem richtigen Hund zusammen.

    Unendlich dankbar bin ich für all die Menschen, die Zeit und Liebe und Geduld investieren und sich für einen vierbeinigen Lebenspartner entscheiden, der ohne Rückgabe und Garantie daherkommt. 😉

    Alles Liebe von Anton von Plüschke und Franziska

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