Von Umzügen, Fluchten und dem, das wichtig ist

Wir stehen kurz vor dem Umzug. Was bedeutet, dass wir neben der Arbeit entweder Kartons packen oder vor den Kartons flüchten. Wochentags packe ich meist abends ein paar Dinge ein, an den Wochenenden versuche ich so gut wie möglich einen Ausgleich zu schaffen, in dem wir mehr Zeit als sonst draußen verbringen.  Denn wir können die Kartons schon jetzt nicht mehr sehen…  Weiterlesen

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Ein Ausflug in die wilde Eifel

Die Ostertage haben wir in der Eifel verbracht. Umgeben von Wald, guter Eifel-Luft, lieber Familie und wilden Tieren. Für Charlie war es in mehrfacher Hinsicht ein Paradies, es gab viel zu entdecken, tolle Spaziergänge, einen aufregenden Ausflug und vor Allem: Kinder! Sein absolutes Lieblingsmädchen war nämlich bei uns und hat ihn das gesamte Wochenende unterhalten und verwöhnt. Weiterlesen

Überraschungspaket

Wir haben ein Überraschungspaket bekommen! In „Verwöhnprogramm“ schrieb ich darüber, dass ich Lis zur Zeit noch mehr verwöhne als sonst.  In einem Kommentar erwähnte Socke- nHalterin, dass sie leider im Moment nicht dazu kommt, Socke richtig zu verwöhnen. Ihrem Blog kann man entnehmen, dass sie neben dem täglichen Wahnsinn zur Zeit ständig Handwerker im Haus hat und wenig Ruhe für besondere Verwöhn-Einheiten findet. Ich schaute Charlie und Lis kurz in die Augen und wir entschieden: Wir packen ein Verwöhnpaket für Socke. Und daraus ergab sich ein toller Kontakt, der gestern seinen vorläufigen Höhepunkt in einem Überraschungspaket für Charlie und Lis fand. Sabine und Socke ließen es sich nicht nehmen, auch ein Paket an uns zu senden!

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Blind in Bewegung

Natürlich habe auch ich „mütterlichen Stolz“ bei der Betrachtung meiner Hunde. Ich finde generell das Meiste, das sie tun, erst mal toll. Es sei denn, Charlie öffnet Fenster oder Türen, zerstört eine Transportbox oder Lis ist mal wieder grundlos griesgrämig. Bei Charlie spielt aber seine Krankheit eine wesentliche Rolle in meiner Betrachtung. Ich wäre nie im Leben stolz auf Lis, wenn sie einen Baum nicht umrennt und rechtzeitig bremst. Auf Charlie bin ich „stolz wie Bolle“, wenn er vor einem Hindernis abbremst. Weiterlesen

5-Minuten-Anfälle reloaded

Im Spätsommer berichtete ich bereits über Charlies 5-Minuten-Anfälle. Diese sind kein Einzelfall, sondern kommen je nach Stimmungslage beinahe täglich vor. Ich muss gestehen, dass ich die kleinen Ausraster total niedlich finde und sogar fördere. Ich merke genau, wie er tänzelt bevor es los geht und kann ihn dann entsprechend dazu verleiten, sich der ungezügelten Lebensfreude hinzugeben. Natürlich verhält er sich dabei teilweise rotzfrech Lis und mir gegenüber, aber ich kann sein Verhalten diesbezüglich nicht wirklich ernst nehmen und lache jedes Mal laut darüber. Er heitert mich damit unfassbar auf! Das bestätigt ihn und er hat noch mehr Freude… ein Teufelskreis!  Weiterlesen

Wir können auch anders

Am vergangenen Wochenende hatten wir viel Zeit für uns. Ich hatte keinerlei Pläne, keinen Besuch und auch sonst keine großen Unternehmungen vor. Da bei uns in den Höhenlagen noch Reste von Schnee zu finden sind und es zwar klirrend kalt, aber sonnig war, waren wir mehr als sonst draußen unterwegs. Lis meist im Mäntelchen, ich im dicksten Wintermantel und Charlie bester Laune. Obwohl er so dünn ist (Ja, er bekommt ausreichend gutes Futter!) friert er nicht, wahrscheinlich, weil er ständig in Bewegung ist. Ich kann mir an ihm sogar die Hände wärmen, wenn ich mal wieder meine Handschuhe vergessen habe.

So sind wir Samstag und Sonntag deutlich größere Runden gegangen, als wir es normalerweise tun und waren Sonntag sogar zwei Stunden am Stück unterwegs. Ich bin stolz auf Lis, dass sie mithalten konnte. Aber auch sie genoß die Sonne und ließ sich von Charlies guter Laune anstecken, so dass sie ausnahmsweise mal nicht grummelig war. Und damit fing alles an…

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Blind bedeutet nicht unflexibel

Eine meiner Sorgen mit Bekanntwerden der Diagnose PRA war, dass Charlie mit der Erblindung unflexibel und „hilfsbedürftig“ werden würde. Also nicht, dass ich ihn ständig körperlich führen müsste oder ähnliches, sondern dass er Veränderungen nicht mehr gut verkraften würde. Und die ein oder andere Begebenheit wies darauf hin, dass meine Sorge berechtigt sein würde: Charlie lief mehrfach gegen das neue Bett, weil es andere Abmessungen als das alte hatte. Ein Knie-hoher Zaun auf unserer Abendrunde war anfangs ebenso ein Problem. Mal lief er gegen einen Schirmständer, mal gegen eine Parkbank, er hat Talent, die Dinge mit dem Kopf zu treffen.  Weiterlesen

Es läuft wieder!

Es geht bergauf! Charlies Wunde am Pfotenballen verheilt erstaunlich gut. Die Haut ist schon wieder verschlossen, wenn auch noch nicht wieder richtig fest. Es ist eben noch keine Hornhaut nachgewachsen. Ein Umstand, der uns aber immerhin die Erlaubnis einbrachte, auf weichem Untergrund wieder ohne Socken und Schuh zu laufen. Yeah!  Weiterlesen